Zum Neujahrsanfang ist das Praxishandbuch Life Science Venturing erschienen. Als Life Science Experte hat Herr Dr. Thiel einen Beitrag zum Thema „Partnering- und Exit-Strategien für Biotech-Stat-ups“ geschrieben. 

Zusammenfassung des Kapitels

Biotech Start Ups nehmen heute immer mehr die Rolle einer verlängerten Werkbank für Pharma- und Biotechfirmen ein, um den für das Unternehmenswachstum notwendigen Nachschub an neuen Produkten zu gewährleisten. Der Anteil an Biologics am gesamten Pharmamarkt wird auf 27 Prozent im Jahre 2020 prognostiziert (EvaluatePharma World Review 2015, S. 21). Biotech Start Ups werden überwiegend von Venture Capital Fonds finanziert, die bis zu fünf Jahre im Unternehmen bleiben und es dann mit entsprechendem Profit an eine Pharma- oder Biotechfirma verkaufen möchten. Für ein Biotech Start Up stellt sich somit gleich bei Firmengründung die Frage des möglichen Exits in Form des Unternehmensverkaufs, der Auslizenzierung des Lead Moleküls oder der Technologieplattform. In der Praxis hat sich – im Falle der Medikamentenentwicklung – der Unternehmensverkauf nach erfolgtem Proof of Concept in der Phase IIa als kommerziell am attraktivsten erwiesen. Bei der Entwicklung einer Plattformtechnologie ist der Verkauf oder das Auslizenzieren nach erfolgreichem Abschluss der präklinischen Studien ratsam. Ein Co- Development mit einer mittelständischen Pharmafirma bietet sich für Projekte in der Phase I an, falls keine Venture Capital Finanzierung zustande kommt.

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